8. Mai – Niemals vergessen!

In den Verhandlungen mit den Alliierten am 6. und 7. Mai 1945 wurde der 8. Mai als Zeitpunkt des Inkrafttretens der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte festgesetzt. An diesem Tag wurde das fürchterlichste Verbrecherregime der Geschichte beendet, das allein für die systematische Ermordung von über 13 Millionen unschuldigen Opfern und für die insgesamt rund 40 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges verantwortlich ist.

Der 8. Mai 1945 ist für ganz Europa – und erst recht für Österreich – eine der wichtigsten Zäsuren überhaupt. Seine Bedeutung für die Republik Österreich ist mit der des 26. Oktobers, dem Nationalfeiertag, mindestens gleichzusetzen.

Heuer jährt sich dieser Tag der Befreiung Europas von dem Terror-Regime zum 66. Mal.
Aber dieser Anlass scheint nicht für alle politischen Gruppierungen in diesem Land ein Grund zum Feiern zu sein. Der Wiener Korporation-Ring und die Neonnazi-Webseiten rufen am Sonntag zum „Heldengedenken“ am Wiener Heldenplatz auf. Die Totenrede wird von Strache gehalten und es werden auch weitere FPÖ Nationalratsabgeordnete erwartet.
Dass die Rechten an diesem geschichtsträchtigen Tag öffentlich dem Nationalsozialismus nachtrauern, zeigt sehr deutlich, dass die Aufarbeitung dieser dunklen Zeit in Österreich noch lange nicht abgeschlossen ist und dass diese Ideologie immer noch in den Köpfen von einigen Ewiggestrigen sitzt.

Dagegen muss ständig angekämpft werden. Rassismus und Antisemitismus dürfen nicht toleriert werden. Niemals Vergeben! Niemals Vergessen!

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