Junge Grüne beim MenschenStrom gegen Atom

8.000 Menschen marschierten vom Bahnhof Gümmenen zum AKW Mühleberg (CH)

Genau ein Jahr nach der großen Atomkatastrophe von Fukushima sind Sonntag, 11. März 2012, 8.000 Menschen am MenschenStrom gegen Atom vom Bahnhof Gümmenen zum AKW Mühleberg marschiert, mit klaren Forderungen an Politik und Stromwirtschaft: Sofortige Außerbetriebnahme der AKWs Mühleberg und Beznau, Konkretisierung des Atomausstiegs sowie rascher und konsequenter Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Auch die Jungen Grünen waren gemeinsam mit den Grünen Vorarlberg mit dabei.

Gemeinsam gegen Atomstrom

Der Marsch erfolgte in drei Blöcken, die ab 9 Uhr jeweils ungefähr jede Stunde bis 11:30 Uhr vom Bahnhof Gümmenen starteten und auf der Kantonshauptstraße via Mühleberg zum Kundgebungsplatz beim Atomkraftwerk Mühleberg führten. Außerdem reisten 1.000 Menschen in zwei Fahrradkarawanen aus Bern an. An den zahlreichen mitgeführten Fahnen und Transparenten war die rege Beteiligung von größeren Organisationen wie Greenpeace, dem WWF, den Grünen oder der SP zu erkennen.

Politik, Stromwirtschaft und namentlich die BKW wurden auf den zahlreich mitgeführten Transparenten unmissverständlich dazu aufgefordert, in Sachen Energiepolitik endlich zu handeln. Zu lesen waren Forderungen wie etwa „Für eine nachhaltige Energiewende – Atomausstieg konkretisieren“ oder „Die Sonne scheint uns allen – Nutzen wir sie!“. Denn trotz bekannter – und im Falle des AKW Mühleberg nun sogar richterlich bestätigter Sicherheitsmängel – sind gefährliche und überalterte Reaktoren wie das AKW Mühleberg und das seit Ende Februar weltweit älteste AKW Beznau noch immer am Netz. Das darf nicht sein, finden die Teilnehmenden am MenschenStrom und auch die Jungen Grünen und fordern „Mühleberg und Beznau vom Netz – Jetzt!“. Immerhin sind die Schweizer AKWs keine 150km von Vorarlberg entfernt!

Die Zukunft ist erneuerbar!

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